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IT Forensik

Der Angriff ist vorbei.
Die Beweise sind es noch nicht.

Wir sichern digitale Spuren methodisch, rekonstruieren den Verlauf lückenlos und liefern einen Bericht, der vor Behörden und Gericht standhält.

Beweissicherung nach ISO 27037

Das Problem

Die ersten Stunden entscheiden,
ob es später Beweise gibt.

Systeme neu starten, Dateien kopieren, Passwörter zurücksetzen: Was intuitiv richtig wirkt, vernichtet genau die Spuren, die später gebraucht werden.

24 Stunden

Frist für die Frühwarnung an die Behörde, sobald ein meldepflichtiger Vorfall bekannt ist.

NIS-2-Richtlinie, Artikel 23

72 Stunden

Frist für die vollständige Vorfallsmeldung mit Bewertung und ersten Erkenntnissen.

NIS-2-Richtlinie, Artikel 23

Beweise sind einmalig

Ein Neustart löscht den Arbeitsspeicher, ein Kopiervorgang verändert Zeitstempel, überschriebene Protokolle kommen nicht zurück. Wer ohne Methodik vorgeht, macht rechtliche Schritte unmöglich.

Die Ursache bleibt offen

Ohne vollständige Analyse bleibt unklar, wie der Angreifer hereingekommen ist. Das Einfallstor bleibt bestehen, und der nächste Angriff nimmt denselben Weg.

Behörde und Versicherung
wollen Nachweise

Meldepflichten, Cyberversicherungen und Strafverfolgung verlangen eine lückenlose Dokumentation nach anerkannten Standards, nicht eine interne Einschätzung.

Was wir untersuchen

Von der Festplatte
bis in die Cloud.

Wir sichern und analysieren digitale Spuren dort, wo sie entstehen. Jeder Schritt ist dokumentiert, jeder Befund nachvollziehbar.

Endgeräte und Server

Windows, Linux und macOS, vom Notebook bis zum Domänencontroller.

Cloud

Microsoft 365, Azure und AWS, samt Anmelde- und Zugriffsprotokollen.

Mobilgeräte

Smartphones und Tablets unter iOS und Android, dazu vernetzte Geräte.

Netzwerk

Firewalls, Serverprotokolle, Datenverkehr und angebundene Systeme.

Sicherung
  • Arbeitsspeicher sichern, bevor abgeschaltet wird
  • Schreibgeschützte Abbilder der Datenträger
  • Prüfsummen als Nachweis der Unverändertheit
Analyse
  • Vollständige Zeitleiste des Angriffs
  • Einstiegspunkt zweifelsfrei bestimmen
  • Ausbreitung im Netz rekonstruieren
Dokumentation
  • Forensischer Bericht nach ISO 27037
  • Verwendbar für Behörden und Gerichte
  • Alle Pflichtangaben für die Meldung

Was nicht dokumentiert ist,
hat vor Gericht nie stattgefunden.

Deshalb ist jeder Schritt protokolliert, von der Übergabe des Geräts bis zum letzten Befund im Bericht.

Ablauf

Von der Meldung
bis zum Bericht.

Eine forensische Untersuchung folgt einem festen Ablauf. Jede Abweichung kann Beweise entwerten, deshalb gibt es keine Abkürzungen.

Meldung und Erstabsicherung

Sie melden den Vorfall, wir sagen am Telefon sofort, was zu tun ist und was auf keinen Fall getan werden darf.

0–2 Stunden

Übergabe der Geräte

Sie übergeben oder versenden die betroffenen Geräte gesichert und mit Protokoll. Verpackung und Transport folgen forensischen Vorgaben, damit die Beweiskette lückenlos bleibt.

nach Absprache

Forensische Sicherung

Arbeitsspeicher, schreibgeschützte Abbilder und Protokolldaten werden gesichert. Prüfsummen belegen, dass nichts verändert wurde.

2–8 Stunden

Analyse und Rekonstruktion

Wir rekonstruieren den Verlauf vollständig: Einstiegspunkt, Ausbreitung, betroffene Systeme und der tatsächliche Umfang.

1–5 Tage

Abschlussbericht

Zeitleiste, Befunde, Beweiskette und Handlungsempfehlungen in einem Dokument, verwendbar für Behörden, Gerichte und Versicherungen.

1–2 Tage

Nachsorge

Auf Wunsch begleiten wir die Behebung der gefundenen Schwachstellen und die Absicherung der betroffenen Systeme.

optional

Der Abschlussbericht enthält alle Angaben, die für die Meldung an die Behörde gebraucht werden, und ist auf die gesetzlichen Fristen ausgerichtet.

Fall besprechen
Warum ITanic

Fehler in der Beweissicherung
lassen sich nicht korrigieren.

Forensik ist kein Bereich, in dem gut genug reicht. Wer einmal falsch sichert, bekommt die Spur nicht zurück.

Erfahrung aus echten Fällen

Ransomware, Innentäter, längerfristige Angriffe: Wir haben solche Vorfälle forensisch aufgearbeitet. Was funktioniert, wissen wir aus der Praxis.

Berichte, die standhalten

Lückenlose Beweiskette, kryptografisch belegt, dokumentiert nach ISO 27037. Unsere Berichte wurden bereits in Verfahren verwendet.

Auf die Meldepflicht ausgerichtet

Der Bericht ist so aufgebaut, dass die Angaben für Frühwarnung und Vorfallsmeldung vorhanden und fristgerecht verfügbar sind.

Aufklärung und Betrieb parallel

Während wir Beweise sichern, stabilisiert unser Team den Betrieb. Kein Zeitverlust durch Abstimmung zwischen zwei Dienstleistern.

Häufige Fragen

Was im Ernstfall zählt.

Wir haben gerade einen Angriff. Was sollen wir sofort tun?

Rufen Sie an. Schalten Sie betroffene Systeme nicht aus, weil der Arbeitsspeicher Spuren enthält, die beim Abschalten für immer verloren gehen. Trennen Sie die Systeme vom Netzwerk, löschen Sie nichts und ändern Sie keine Einstellungen, bis wir Sie begleiten.

Müssen wir die betroffenen Systeme abschalten?

Nicht ohne Vorbereitung. Der Arbeitsspeicher muss vorher gesichert werden, sonst fehlen genau die Spuren, die den Angriff belegen. Wir begleiten diesen Schritt telefonisch.

Ist der Bericht wirklich vor Gericht verwendbar?

Ja, sofern die Sicherung nach ISO 27037 korrekt erfolgt ist. Der Bericht dokumentiert die vollständige Beweiskette, alle Analyseschritte und die kryptografische Prüfung der Beweismittel.

Deckt der Bericht die gesetzliche Meldepflicht ab?

Ja. Wir strukturieren ihn so, dass die Pflichtangaben für die Frühwarnung nach 24 Stunden und die Vorfallsmeldung nach 72 Stunden enthalten sind. Auf Wunsch unterstützen wir auch bei der Kommunikation mit der Behörde.

Was ist, wenn unser Gerät nicht in der Liste steht?

Dann rufen Sie an. Die genannten Bereiche decken die häufigsten Fälle ab, entscheidend ist aber, welche Daten das Gerät überhaupt speichert. Das klären wir in wenigen Minuten am Telefon.

Wie kommt ein Gerät zu Ihnen?

Nach einem kurzen Telefonat bekommen Sie Anweisungen für die korrekte Verpackung und den Transport, dazu die Adresse und ein Übergabeprotokoll. Damit ist die Beweiskette vom ersten Moment an dokumentiert.

Wie lange dauert eine Untersuchung?

Das hängt vom Umfang ab. Ein einzelnes Endgerät ist oft in ein bis zwei Tagen gesichert und analysiert. Bei mehreren Systemen, Cloud-Umgebungen oder umfangreichen Ransomware-Vorfällen rechnen wir mit fünf bis zehn Tagen bis zum Abschlussbericht. Im Erstgespräch schätzen wir das realistisch ein.

Aufgeklärt ist nicht abgesichert.

Damit derselbe Weg nicht noch einmal funktioniert, braucht es laufende Überwachung.

Detektion & Reaktion ansehen

Vorfall klären.
Beweise sichern. Weitermachen.

Im Ernstfall zählt jede Stunde. Sprechen Sie mit uns über Ihren Fall, bevor Spuren verloren gehen.

Auch bei akutem Vorfall erreichbarBeweissicherung nach ISO 27037Meldepflicht abgedeckt